Notfall 03
 

 

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Snoopy

"Snoopy", männlich, kastriert, Jack Russell Terrier-Mix, 8 Jahre, 30 cm

Als Snoopy vor kurzem zu uns ins Tierheim gebracht wurde, war er völlig durcheinander. Seine Welt war vollkommen aus den Fugen geraten und in seinen Augen standen lauter Fragezeichen. Die ersten Tage ließ er sich gar nicht anfassen, er hatte große Angst und wusste nicht, was er von uns halten sollte und ob er uns vertrauen konnte. Als ihm dann aber – wie er das wohl erwartet hatte – nicht der „Himmel auf den Kopf fiel“ und er nur gute Erfahrungen mit uns verbinden konnte, verließ er nach und nach sein Schneckenhaus und fasste Vertrauen.

Mittlerweile freut sich Snoopy wie ein Schneekönig, wenn er uns sieht, er springt am Gitter hoch, wedelt wie wild und möchte gestreichelt werden. Er folgt uns auf Schritt und Tritt, möchte einem auf den Schoß krabbeln und schmiegt sich ganz eng an.

Bei Fremden ist er zwar anfangs immer noch reserviert, taut aber schnell auf, wenn man etwas Geduld mit ihm hat. Im Grunde hat Snoopy ein sehr großes Bedürfnis nach Geborgenheit und Zuwendung, kann dies aber bei fremden Menschen nicht gleich zeigen. Er braucht einfach eine gewisse Auftau- und Kennenlern-Phase, was ja – wie wir finden – völlig verständlich ist. Wir würden uns ja auch nicht gleich jedem Fremden an den Hals werfen.

Aufgrund seiner anfänglichen Zurückhaltung sollte Snoopy nicht in eine Familie mit kleinen Kindern vermittelt werden. Seine Familie sollte schon etwas Hundeerfahrung mitbringen. Sie sollte ihn anfangs nicht zu sehr bestürmen, denn auch wenn dies sehr lieb gemeint ist, findet das Snoopy sehr unheimlich, ja sogar bedrohlich. Wenn er sich zu sehr bedrängt fühlt, kann er zu seiner Verteidigung durchaus auch einmal schnappen, wenn er keine andere Möglichkeit mehr sieht. Hat man jedoch Geduld und verlangt anfangs nicht zuviel von ihm, fasst er schnell Vertrauen und zeigt sich von seiner anhänglichen, verschmusten und liebesbedürftigen Seite.

Snoopy hätte so dringend eine verantwortungsbewusste Familie nötig, die ihn versteht. Er sehnt sich nach einem festen Halt im Leben, nach Sicherheit, Streicheleinheiten, Bewegung und Abwechslung.

Da er nicht mehr ganz jung ist, ist er schon etwas ruhiger, was ihn zu einem angenehmen Begleiter macht. Dies soll allerdings nicht bedeuten, dass er schon im Rentenalter wäre! Snoopy ist aufgeweckt, unternehmungslustig und geht sehr gern spazieren. Gerade die Jack Russells sind ja sehr zähe und tapfere kleine Burschen, die ein hohes Alter erreichen können.

Ebenfalls jack-russell-typisch ist natürlich Snoopys kleiner Dickkopf, weshalb ihn seine neuen Besitzer streng und konsequent, dabei aber immer liebevoll und einfühlsam führen sollten.

Wo könnte unser kleiner Snoopy, der im Tierheim sehr unglücklich ist, wieder neuen Halt fassen und glücklich werden?

Kontakt:

Tierschutzverein Kronach

Straße:

Ottenhof 2

Ort:

96317 Kronach

Tel. Festnetz:

09261 - 20111

E-Mail:

tsvkc@gmx.de

Homepage:

www.tierheim-kronach.de

Datum:

07.11.2011

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