Notfall 36
 

 

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Luna und Gino

„Luna“, weiblich, Husky, fast 8 Jahre (geb. 06.06.04), 62 cm

Als Scheidungsopfer wurden Luna und ihr Sohn Gino bei uns im Tierheim Kronach abgegeben. Leider müssen wir davon ausgehen, dass schon lange niemand mehr richtig Zeit für die beiden Hunde hatte, denn sie waren bei ihrer Ankunft ungepflegt, stanken nach Stall und hatten stark Ohrmilben. Ihre viel zu langen Krallen deuten darauf hin, dass sie auch keinen regelmäßigen Auslauf hatten.

Dementsprechend ängstlich und fast panisch verhielten sich die beiden dann auch, als sie zum ersten Mal im Tierheim Gassi gehen sollten. Es hatte fast den Anschein, als ob sie das gar nicht kannten und mit den vielen Reizen anfangs überfordert waren. Mit etwas Geduld und Verständnis nahmen sie dann aber doch ihren ganzen Mut zusammen und liefen mit – und es gefiel ihnen sichtlich! Auch heute reagieren Luna und Gino in ungewohnten Situationen noch recht ängstlich, aber es wird von Mal zu Mal besser und sie scheinen langsam Geschmack am Gassigehen wie auch am Kontakt mit Menschen zu bekommen.

Trotzdem müssen Interessenten für die beiden viel Geduld mitbringen. Sie sollten anfangs nicht zuviel von Luna und Gino erwarten, sondern sie liebevoll, ruhig und gelassen behandeln, so dass sie Vertrauen fassen können. Sie sollten sie langsam, ohne Hektik und Zwang, an alle möglichen Alltagssituationen heranführen, so dass die beiden lernen können, dass ihnen keine Gefahr droht.

Als Huskys brauchen die beiden natürlich auch genügend Auslauf, wofür unbedingt Zeit vorhanden sein muss. Ein Garten ist dabei sehr wichtig, aber nicht ausreichend. Gerade ein Husky möchte sich zusammen mit seinem Herrchen bewegen, er möchte Neues entdecken, Neuigkeiten aus der Hundewelt erschnüffeln und durch Feld, Wald und Wiesen streifen. Dabei sollten Luna und Gino jedoch unbedingt an der Leine gelassen werden, da Huskys meist einen starken Jagdtrieb haben. Auch ist damit zu rechnen, dass sich die beiden vor irgendetwas erschrecken und dann voller Panik wegrennen könnten. Mit Leine ist man da bei Luna und Gino besser auf der sicheren Seite.

Übrigens sind die beiden Huskys trotz ihrer anfänglichen Angst keine Angstbeißer, sondern sehr lieb, gutmütig und freundlich. Sie haben auch keine Probleme mit Kindern, wobei die Kinder aber schon etwas größer und vernünftig sein sollten. Auch mit Katzen vertragen sie sich nach Auskunft des Vorbesitzers.

Luna und Gino sind stubenrein, können allein bleiben, ohne etwas anzustellen und vertragen Autofahren. Die beiden hängen sehr aneinander, können aber auch getrennt vermittelt werden, da sie ansonsten vermutlich kaum eine Vermittlungschance hätten. Unsere Devise heißt: Besser ein glückliches und erfülltes Leben getrennt in liebevollen Familien – als zusammen ewig hinter traurigen und langweiligen Tierheim-Gittern…

Äußerlich finden wir beide Hunde bildschön und außergewöhnlich – Luna mit ihrem blauen und dem braunen Auge und Gino mit seinem hellbeige-farbenen Fell. Welche huskybegeisterten Menschen nehmen sich unserer beiden Sorgenkinder an, zeigen ihnen die Welt und lassen sie als Familienmitglieder an ihrem Leben teilhaben? Wer möchte Luna glücklich machen?

Kontakt:

Tierschutzverein Kronach

Straße:

Ottenhof 2

Ort:

96317 Kronach

Tel. Festnetz:

09261 - 20111

E-Mail:

tsvkc@gmx.de

Homepage:

www.tierheim-kronach.de

Datum:

16.04.2012

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